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Zobel-Glied und L-Pad berechnen

Zwei kleine Netzwerke, die fast jede passive Weiche braucht: das Zobel-Glied glättet den Impedanzanstieg eines Chassis, das L-Pad senkt den Pegel eines zu lauten Hochtöners – ohne dass der Verstärker eine andere Last sieht.

Zobel-Glied

Ω
mH
BauteilLageWert
R1in Reihe (R + C) parallel zum Chassis5,6 Ω
C1in Reihe (R + C) parallel zum Chassis12 µF

Formeln

R = Re
C = Le / Re²
In Crover mit echten Messdaten simulieren

Öffnet ein neues Projekt mit genau dieser Schaltung. Ohne Konto als Gast möglich; lade dann FRD/ZMA deiner Chassis.

L-Pad

dB
Ω
BauteilLageWert
R1in Reihe (R1)2,4 Ω
R2parallel zum Chassis (R2)20 Ω

50 % der Leistung für dieses Chassis werden in den Widerständen zu Wärme – R1 entsprechend belastbar wählen.

Formeln

k = 10^(dB / 20)
R1 = Z · (k − 1) / k   (in Reihe)
R2 = Z / (k − 1)   (parallel zum Chassis)
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Zobel-Glied

Die Schwingspule wirkt oberhalb der Resonanz wie ein Widerstand Re mit einer Spule Le in Reihe – die Impedanz steigt mit der Frequenz. Ein R-C-Glied mit R = Re und C = Le/Re² parallel zum Chassis macht daraus rechnerisch einen konstanten Widerstand Re (Zobels Netzwerk konstanten Widerstands). Dann arbeitet eine für Re berechnete Weiche so, wie sie soll.

Re und Le stehen im Datenblatt – aber Le gilt oft nur bei 1 kHz. Aus einer Impedanzmessung (ZMA) geschätzt, passt der Wert im Übernahmebereich besser; Crovers Zobel-Werkzeug im Editor macht das automatisch.

L-Pad

Ein L-Pad besteht aus einem Widerstand in Reihe und einem parallel zum Chassis. Richtig bemessen sieht der Verstärker weiterhin die Impedanz Z, das Chassis bekommt aber weniger Spannung. Die Formel setzt eine konstante Impedanz voraus – an einem echten Hochtöner mit Resonanzbuckel verschiebt der Parallelwiderstand auch die Güte des Hochpasses.