Kostenloser Rechner
Bassreflex berechnen: Rohrlänge für die Abstimmfrequenz
Gib Netto-Volumen, Rohrdurchmesser und die gewünschte Abstimmfrequenz fB ein: Der Rechner zeigt die Länge des Reflexrohrs – mit derselben Endkorrektur wie WinISD – und, mit Sd und Xmax, ob das Rohr groß genug ist.
Eingaben und Ergebnis
Sd und Xmax des Tieftöners (für die Mindestgröße des Rohrs)
Rohrlänge (je Rohr): 147 mm
- Akustische Länge inkl. Endkorrektur: 183 mm
- Rohrfläche gesamt: 19,6 cm²
- Erste Rohrresonanz (Hinweis): 937 Hz
- Mindest-Durchmesser für ≤ 17 m/s bei Xmax: 35 mm
Formeln
fB = c / (2π) · √( N · S / (Vb · L_eff) ) L_eff = L + 0,732 · d N · S_min ≈ Sd · Xmax · 2π · fB / 17 m/s Rohrresonanz ≈ c / (2 · L_eff) c = 343,2 m/s (20 °C)
Öffnet ein neues Projekt mit genau dieser Schaltung. Ohne Konto als Gast möglich; lade dann FRD/ZMA deiner Chassis.
Der Gehäuseplaner in Crover ist eine Alpha: Er rechnet mit Schätzungen aus T/S und Geometrie. Vor dem Bauteilkauf messen.
Wie ein Bassreflexgehäuse abgestimmt wird
Die Luft im Reflexrohr schwingt als Masse auf der Federwirkung der Luft im Gehäuse – ein Helmholtz-Resonator. Seine Frequenz fB ist die Abstimmfrequenz: Um fB herum strahlt vor allem das Rohr ab, der Tieftöner bewegt sich dort kaum.
Die Luft vor und hinter den Rohrenden schwingt mit. Deshalb ist das Rohr akustisch länger als gemessen – die Endkorrektur, hier 0,732 × Durchmesser (ein Ende mit Flansch, ein freies Ende, wie in WinISD).
Grenzen
- Das Volumen ist netto: Chassis, Rohr, Versteifungen und Dämmmaterial abziehen bzw. berücksichtigen.
- Eckige Kanäle rechnet der Rechner wie ein rundes Rohr gleicher Fläche; an einer Wand anliegende Kanäle stimmen etwas tiefer ab.
- Die Mindestgröße ist eine Faustformel für die Luftgeschwindigkeit bei fB. Bei höherer Leistung unterhalb von fB oder bei sehr kleinen Gehäusen hilft nur die Simulation.
- Welche Abstimmung zu deinem Chassis passt (Volumen und fB aus den T/S-Parametern), sagt der Rechner nicht – das ist Gehäusesimulation.
Quellen: R. H. Small, „Vented-Box Loudspeaker Systems“, JAES 21 (1973); Endkorrektur nach Levine & Schwinger (1948) bzw. WinISD (0,732 · d); die Mindest-Rohrfläche als Faustformel für 5 % der Schallgeschwindigkeit.